B 3 Person | Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

Kurz nach 9 Uhr wurden wir von der ILS Füstenfeldbruck mit den Feuerwehren Pipinsried, Tandern, Markt Indersdorf und Hilgertshausen nach Pipinsried zu einem Dachstuhlbrand mit Personen in Gefahr alarmiert. Schon auf Anfahrt konnten wir eine starke Rauchwolke wahrnehmen, weshalb sich ein Atemschutztrupp bereits auf Anfahrt mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatte. Am Einsatzort angekommen haben wir unsere Drehleiter mit Wenderohr in Stellung gebracht, sodass ein erster Angriff von oben vorgenommen werden konnte. Gleichzeitig wurde ein Innenangriff mit einem Stoßtrupp in das Haus geschickt. Da sich schnell herausstellte, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude befanden, konnte sich dieser komplett auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Nach kurzer Zeit wurden noch die Feuerwehren Kleinberghofen, Schiltberg, Klenau-Junkenhofen und Alberzell nachalarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger in Bereitschaft vor Ort zu haben – zudem forderte der Einsatzleiter die Wehren Dachau mit dem Abrollbehälter Atemschutz und Hebertshausen mit dem Abrollbehälter Logistik an. Zur weiteren Wasserversorgung kamen auch noch die Einsatzmittel der Feuerwehren Randelsried und Langenpettenbach zum Einsatz. Nach gut 25 Minuten war das Feuer in Gewalt und es starteten die Nachlöscharbeiten. Mittels Einreißhaken wurde die Dachhaut des Wohnhauses entfernt, sodass man die Glutnester und wiederauffachenden Feuerstellen gut ablöschen konnte. Parallel wurden im Inneren mit der Wärmebildkamera potenzielle Glutnester gesucht und ebenfalls abgelöscht. Nach gut 2 Stunden konnte dann endgültig “Feuer aus” gemeldet werden.

Als sehr mühselig stellten sich die Aufräumarbeiten dar. Ein Teil der Einrichtung des 1. Obergeschosses wurde durch eine große Dachhautöffnung händisch ins Freie befördert. Anschließend unterstützten wir noch die Kollegen des THW OV Dachau beim Bedecken des Daches mit einer Spezialfolie, welche das Haus trotz offenem Dach vor Witterungseinflüssen schützt.

Nach gut 6,5 Stunden ging es für uns wieder ins Gerätehaus nach Hause um unsere Fahrzeuge zu reinigen und wieder zu bestücken. Nach einer weiteren Stunde hieß es für uns dann Einsatzende Feuerwehr.

Wir wünschen der betroffenen Familie alles Gute und vor allem eine gute Besserung!

Ein großer Dank geht an alle eingesetzten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW für die wie immer sehr gute Zusammenarbeit bei diesem umfangreichen Einsatz!

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Hilfeleistungskontingent Ahrtal

Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz wurde auch der Landkreis Dachau angefordert, das „Ölwehrkontingent-Bayern“ mit Mannschaft und Gerät zu unterstützen.

Durch die gute Zusammenarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Dachau haben sich in kürzester Zeit ausreichend Feuerwehrkameradinnen und -kameraden gefunden, um einen mehrtägigen Einsatz in drei Abmärschen zu bewältigen.

17 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Altomünster (Feuerwehr Altomünster, Feuerwehr Hohenzell, Feuerwehr Wollomoos, Feuerwehr Randelsried) waren an den insgesamt 11 Tagen vertreten.

Aufgabe dieser war die Logistik, sowie das Verfahren der mit Öl-Wasser-Gemisch gefüllten IBC-Container zusammen mit weiteren Einheiten aus Ober- und Niederbayern. In einer Separationsanlage des THW Cuxhaven in Sinzig wurde das Öl-Wasser-Gemisch anschließend aufbereitet und wieder voneinander getrennt. Aber auch beim Ausräumen von Gebäuden oder der Versorgung mit Brauchwasser für die Bevölkerung packten die Einsatzkräfte aus Bayern mit an.

Insgesamt wurden durch die Feuerwehren der Gemeinde Altomünster 4.330 Kilometer gefahren und 1.866 Arbeitsstunden sowie zehn Stunden für die Organisation geleistet.

Ein ausführlicher Bericht vom KFV Dachau ist unter dem untenstehenden Link zu finden.

http://kfv-dachau.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=1231&teaserId=1

Vielen Dank an alle Feuerwehren für die äußerst perfekte und kameradschaftliche Zusammenarbeit! Auch ein großes Dankeschön geht an die Firma Schweiger Straßenbau GmbH, welche uns kurzerhand kostenfrei mit zwei Ladern sowie einem Tieflader samt Zugfahrzeug unterstützt hat.

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Ausgedehnte Odelspur

Aufgrund einer ausgedehnten Odelspur alarmierte die Feuerwehr Randelsried die wasserführenden Löschfahrzeuge der Altomünsterer Wehr nach. Gemeinsam mit den Kameraden aus Randelsried konnte die Straße grob vorgereinigt und gesichert werden. Nach Anordnung des Straßenbaulastträgers wurden die Reinigungsmaßnahmen durch einen Entsorgungsfachbetrieb intensiviert.

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Baum auf Fahrbahn

Zum ersten Einsatz im Jahr 2018 hieß es aus den Funkmeldeempfängern der Altomünsterer Feuerwehr „Baum auf Fahrbahn“. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Asbach und Altomünster wurden mehrere umgefallene Bäume gemeldet. Deshalb eilten auch die Kameraden us Randelsried und Tandern mit an die Einsatzstelle. Nach kurzer Erkundung stand fest, dass es sich aber lediglich um einen umgestürtzen Baum handelte, welcher kurzerhand mit einer Motorsäge durchtrennt und dann mit dem Traktor der FF Randelsried von der Straße geschafft wurde.

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B4 Brand Stall- Wirtschaftsgebäude

Die Feuerwehr Altomünster wurde am Donnerstag Mittag zusammen mit einigen Feuerwehren aus den Landkreisen Dachau und Aichach nach Thalhausen alarmiert. Die erste Meldung lautete auf „Brand Stall- Wirtschaftsgebäude“. Vor Ort konnte aber glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden. Lediglich ein Elektrogerät war in Brand geraten und konnte von der Feuerwehr Wollomoos schnell gelöscht werden. Somit war der Einsatz schnell beendet.

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Brand landwirtschaftliches Anwesen

Zusammen mit einigen anderen Feuerwehren wurden wir zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Halle/Stallung alarmiert.

Zeitungsberichte:

Dachauer Nachrichten

Süddeutsche Zeitung

Zur Gebietsabsicherung „schwere technische Hilfeleistung/Rettungssatz“ wurde während des Großeinsatzes ein Fahrzeug der Feuerwehr Odelzhausen nach Altomünster alarmiert, um von dort aus bei eventuellen Einsätzen zentral ausrücken zu können.

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