Am Donnerstagvormittag wurden wir mit unserer Drehleiter zu einem Küchenbrand nach Stadelham alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage durch eine starke Rauchentwicklung aus einem Fenster.
Vor Ort blieben wir zunächst mit der Drehleiter in Bereitschaft und stellten einen Atemschutztrupp. Nach etwa einer halben Stunde wurden wir von der Einsatzleitung ohne eigenes Eingreifen aus dem Einsatz entlassen und konnten die Heimfahrt antreten.
Eine heiß gelaufene Bremse einer S-Bahn führte zur Alarmierung mehrerer Einheiten an den Altomünsterer Bahnhof.
Gegen 16:20 Uhr ging in der integrierten Leitstelle die Meldung über eine Rauchentwicklung in einer stehenden S-Bahn am Altomünsterer Bahnhof ein. Daraufhin folgte eine Großalarmierung mehrerer Einheiten mit dem Stichwort „Brand Zug“. Nach erster Erkundung konnte eine Rauchentwicklung außerhalb der S-Bahn aufgrund einer heißgelaufenen Bremse festgestellt werden. Der betroffene Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert bis die Temperatur wieder im Normalbereich lag. Nach gut 40 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Freitagmittag kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Keller. Zusammen mit den Feuerwehren Tandern und Hilgertshausen wurden wir mit unserer Drehleiter nach Obertsloh bei Tandern alarmiert. Vor Ort stellten wir einen Atemschutztrupp und sicherten via Schlauchverbindung die Löschwasserversorgung zum Tanderner Löschfahrzeug. Beides musste glücklicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen, sodass wir nach gut einer Stunde wieder den Heimweg antreten konnten.
Am heutigen Freitagnachmittag wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Tandern, Schiltberg und Ruppertszell auf die DAH8 zwischen Weitenwinterried und Tandern alarmiert. Dort waren zwei PKW in einem Verkehrsunfall verwickelt, bei dem eine Person in ihrem Fahrzeug eingeschlossen war. Nach Ankunft an der Einsatzstelle blieben wir vorerst in Bereitstellung und unterstützten die Tätigkeiten der bereits arbeitenden Feuerwehren. Aufgrund des Festwochenendes der Feuerwehr Tandern, wurde diese durch uns vom Einsatz herausgelöst. Im weiteren Verlauf wurde der Abschleppdienst noch bei seinen Tätigkeiten unterstützt und die Fahrbahn bereinigt. Während der Arbeiten war die DAH8 komplett gesperrt.
Circa eine Stunde nach der letzten Alarmierung kam es zu einem undefinierbaren Geruch im St.-Birgittenhof. Aufgrund des noch parallel laufenden Einsatzes in Hohenzell wurden die Feuerwehren Wollomoos und Tandern zur Unterstützung alarmiert. Nach erster Rückmeldung der Tanderner Kräfte konnte Brandrauch bestätigt werden. Aufgrunddessen wurde das Alarmstichwort umgehend erhöht und weitere Kräfte aus Kleinberghofen und Markt Indersdorf nachalarmiert. Auch wir wurden kurzzeitig aus dem Einsatz in Hohenzell entsandt und machten uns mit dem LF 20 auf den Weg nach Altomünster. Während der umfassenden Erkundung stellte sich heraus, das ein Ofen missbräuchlich befeuert wurde und so zu einer massiven Verrauchung des gesamten Mehrfamilienhauses führte. Die Feuerstelle wurde abgelöscht und alle Räumlichkeiten umfassend belüftet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach einer guten Stunde konnten wir uns dann wieder zurück in Richtung Hohenzell aufmachen.
Zusammen mit den Feuerwehren Tandern und Hilgertshausen wurden wir mit unserer Drehleiter nach Tandern alarmiert. Dort war ein Brand in einer Garage gemeldet. Wir blieben mit unserem LF und der Drehleiter in Bereitstellung, wurden jedoch nicht mehr benötigt. Somit konnten wir nach gut einer halben Stunde wieder den Heimweg antreten.
In einem Waldstück bei Tandern war eine Person gestürzt. Um die Person schonend zum Rettungswagen zu bringen, wurden wir mit der Schleifkorbtrage der Drehleiter angefordert. Jedoch wurden wir, noch bevor wir ausrücken konnten, wieder abbestellt.
Am Ostersamstag wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Tandern und Randelsried nach Asbach zu einem Kaminbrand alarmiert. Der Kamin eines Mehrfamilienhauses hatte gezündet – der aufgeschwollene Russ des Kamins stand in Flammen und glühte zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehreinsatzkräfte gut sichtbar.
Um den baulichen Abzug freizuhalten und keine weitere Temperaturerhöhung zu riskieren wurde durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz der Abbrand ausgeräumt. Parallel dazu konnte ein weiterer Trupp via Drehleiter von oben kehren.
Nach Übergabe an den zuständigen Kaminkehrer rückten wir nach gut 1,5 Stunden wieder ins Gerätehaus ein.
Heute Morgen wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Tandern und Randelsried zu einem Zimmerbrand mit Personen in Gefahr in den Ortsteil Schmarnzell alarmiert. In der dortigen Asylbewerberunterkunft war aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Bei unserer Ankunft wurde das ausgebrochene Feuer bereits bekämpft, lediglich Glutnester mussten noch abgelöscht werden. Da anfangs noch Personen vermisst wurden, lag die Priorität darin, diese zu finden. Im weiteren Einsatzverlauf konnte diesbezüglich jedoch Entwarnung gegeben werden – 2 Bewohner konnten erfolgreich gerettet werden. Nachdem das gesamte Gebäude abgesucht und durchlüftet war, rückten die ersten Kräfte nach ca. zwei Stunden wieder ins Gerätehaus ein.
Im Anschluss wurde das Gebäude für das Landratsamt wieder verschlossen.