Am Montagabend wurden wir mit zahlreichen Einsatzkräften zu einem gemeldeten Feuerschein im Bereich des Klosters Altomünster alarmiert. Ein Anrufer hatte aus größerer Entfernung einen vermeintlichen Feuerschein am Dach des Klosters wahrgenommen.
Nach dem Eintreffen wurde das Gebäude umgehend umfassend erkundet. Dabei konnten weder Rauch noch offenes Feuer festgestellt werden. Auch eine Kontrolle des Klostergebäudes von allen Seiten ergab keine Hinweise auf ein Brandereignis. Zur weiteren Abklärung wurde die Landkreis-Drohneneinheit der Feuerwehr Röhrmoos nachalarmiert. Der gesamte Dachbereich wurde, ebenfalls ohne Feststellungen, aus der Luft überprüft.
Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde ohne weitere Maßnahmen beendet werden.
In einem Logistikzentrum in Odelzhausen kam es zu einem Gefahrstoffaustritt. Aufgrund von Augenreizungen bei mehreren betroffenen Personen wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Einsatzstelle alarmiert.
Wir wurden mit Trägern für Chemikalienschutzanzüge sowie als Teil des Gefahrgut-Grundmoduls des Landkreises Dachau angefordert. Im Bereitstellungsraum konnten wir nach etwa 20 Minuten ohne weiteres Eingreifen aus dem Einsatz entlassen werden.
Am Freitagvormittag kam es an mehreren Stellen zu Blitzeisbildung auf der Fahrbahn. Infolgedessen kollidierten mehrere Fahrzeuge, darunter auch ein besetzter Kleinbus, miteinander.
Bei unserem Eintreffen stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass keine Person in einem der beteiligten Pkw eingeklemmt war. Wir kümmerten uns um die Erstversorgung der verletzten Personen und stellten den Brandschutz sicher.
Während der Einsatzmaßnahmen war die DAH 2 zunächst halbseitig und zeitweise vollständig gesperrt. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für uns beendet.
Am Donnerstagvormittag wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Oberzeitlbach und Eisenhofen zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Staatsstraße 2047, Höhe Abzweigung Altomünster, alarmiert. Vor Ort konnte dies nach erster Erkundung bei einem Pkw bestätigt werden.
Während der Rettungsdienst die medizinische Versorgung der Insassin übernahm, konzentrierten wir uns auf die technische Rettung. Nach der Sicherung des Unfallfahrzeugs konnte die Person mithilfe des hydraulischen Rettungssatzes zügig aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Parallel wurde die zweite Person durch uns erstversorgt.
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen reinigten wir in Absprache mit der Polizei die Fahrbahn von Trümmerteilen und auslaufenden Betriebsstoffen. Zusätzlich unterstützten wir den Abschleppdienst bei der Bergung des Unfallfahrzeugs. Auf Anforderung des Staatsanwalts wurde ein unfallanalytisches Gutachten angefordert. Während der Arbeiten und der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße 2047 im betroffenen Bereich vollständig gesperrt werden. Nach gut 3,5 Stunden konnten wir die Einsatzstelle verlassen und ins Gerätehaus zurückkehren.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die reibungslose Zusammenarbeit und wünschen den verletzten Personen eine baldige und vollständige Genesung.
Ein umgestürzter Strommast war Grund der Alarmierung mehrerer Feuerwehren im Umkreis. Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, sodass wir kurz nach der Ankunft wieder den Heimweg antreten durften.
Vermutlich durch eine Verpuffung in einem Pelletbunker eines Einfamilienhauses kam es zu einer Rauchentwicklung. Gemeinsam mit der Feuerwehr Wollomoos kontrollierten wir den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera. Es konnte keine weitere Gefahr durch die Heizungsanlage festgestellt werden, sodass wir nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.
Ein gemeldeter Heckenbrand in Eisenhofen führte zum Alarm einiger Feuerwehren am Sonntagmittag. Nach schneller Rückmeldung der ersten Kräfte konnten wir kurz nach dem Ausrücken wieder umkehren.
In Kleinberghofen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand einer Hecke. Kurz vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurden unser Löschfahrzeug sowie die Drehleiter von der Einsatzleitung abbestellt, da das Feuer bereits unter Kontrolle war.
Eine heiß gelaufene Bremse einer S-Bahn führte zur Alarmierung mehrerer Einheiten an den Altomünsterer Bahnhof.
Gegen 16:20 Uhr ging in der integrierten Leitstelle die Meldung über eine Rauchentwicklung in einer stehenden S-Bahn am Altomünsterer Bahnhof ein. Daraufhin folgte eine Großalarmierung mehrerer Einheiten mit dem Stichwort „Brand Zug“. Nach erster Erkundung konnte eine Rauchentwicklung außerhalb der S-Bahn aufgrund einer heißgelaufenen Bremse festgestellt werden. Der betroffene Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert bis die Temperatur wieder im Normalbereich lag. Nach gut 40 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Am Sonntagabend wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Eisenhofen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person alarmiert. Vor Ort konnte dies glücklicherweise nicht bestätigt werden. Die betroffene Person hatte sich bereits selbst befreit und wurde vom Rettungsdienst betreut. Wir übernahmen die Reinigung der Fahrbahn und unterstützten den Abschleppdienst bei seinen Arbeiten. Während der Arbeiten war die DAH2 komplett gesperrt.